In der Woche vor den Herbstferien startete der Bus vom Schulzentrum Buchheim aus früh am Montagmorgen, denn es lag der Weg einmal quer durch die Republik vor den Zehntklässler:innen der Realschule und des Gymnasiums: Auf in die Hauptstadt, ab nach Berlin.
Am Nachmittag empfing sie bereits das Dröhnen und die Geschäftigkeit Berlins. Das Zuhause auf Zeit der Gruppe, ihre Unterkunft, lag zentral in Hauptbahnhofsnähe. In den nächsten Tagen wandelte
die Gruppe zwischen der Vergangenheit der deutschen Geschichte und der Gegenwart der Bundesrepublik Deutschland. Begleitende Arbeitsaufträge und Referate vertieften den Blick hinter die Fassade.
Über den Kontakt zu Karl Lauterbach, der im Wahlkreis der Schule kandidierte, konnten die Schüler:innen die majestätische Bundestagskuppel besuchen und zwischen Glas und Stahl den Weitblick über die Stadt genießen und erleben, wie Demokratie funktioniert. Der Besuch des Konzentrationslagers Sachsenhausen und des Denkmals für die ermordeten Jüdinnen und Juden Europas bewegte die Schüler:innen sichtbar und rief die Verantwortung des Erinnerns ausdrücklich ins Gedächtnis. Eine Spreefahrt bot einen besonderen Blick auf die Stadt und die Stadtrallye zu Spionage und Flucht eröffnete einen weiteren geschichtlichen Blick auf Deutschland.
Bei all den Aktivitäten blieb genug Zeit, um als Stufe auf die gemeinsame Schulzeit zurückzublicken und viel Freude zu teilen. Am Freitagnachmittag fuhr der Bus nach einer einzigartigen Abschlussfahrt voller erschöpfter, aber glücklicher Schüler:innen wieder in die Arnsberger Straße ein.